Riesling

Die wichtigste weiße Rebsorte Deutschlands — spät reifend, säurebetont, lagerfähig.

Riesling ist die meistangebaute Rebsorte Deutschlands und die, mit der das Land international verbunden wird. Er reift spät, braucht also gute Lagen, und behält dabei eine hohe Säure.

Diese Säure ist der Grund für zweierlei: Riesling kann sehr lange lagern, und er trägt Restsüße, ohne plump zu wirken — vom trockenen Gutswein bis zur Trockenbeerenauslese.

An Mosel, Rheingau, Nahe und in der Pfalz ist er die prägende Sorte; auf Schiefer und in Steillagen gilt er als besonders zu Hause.

Auch: Weißer Riesling, Rheinriesling

Siehe auch
  • SteillageEin Weinberg mit mehr als 30 Prozent Hangneigung — Handarbeit statt Maschine.
  • SchieferbodenDer prägende Boden an Mosel, Mittelrhein und Ahr — speichert Wärme, hält wenig Wasser.
  • KabinettDas unterste Prädikat — aus normal reifen Trauben, meist leicht und niedrig im Alkohol.