Ein Weinberg mit mehr als 30 Prozent Hangneigung — Handarbeit statt Maschine.
Als Steillage gilt ein Weinberg mit über 30 Prozent Neigung. Ab dieser Marke ist maschinelle Bewirtschaftung kaum noch möglich: gearbeitet wird von Hand, teils mit Seilzug.
Der Aufwand ist ein Vielfaches der Flachlage — je nach Rechnung das Drei- bis Fünffache an Arbeitsstunden. Deshalb verschwinden Steillagen dort, wo sich der Wein nicht entsprechend verkaufen lässt; an der Mosel und am Mittelrhein ist das seit Jahrzehnten ein Thema.
Der Vorteil: eine steile Südlage fängt deutlich mehr Sonne ein als ebener Boden, und in kühlen Anbaugebieten entscheidet genau das über die Reife.
Auch: Steillagen, Steilhang, Steilster Weinberg