Restsüße

Der Zucker, der nach der Gärung im Wein verbleibt.

Restsüße ist der Zucker, den die Hefe nicht vergoren hat — entweder weil die Gärung von selbst zum Erliegen kam oder weil sie gestoppt wurde.

Wie süß ein Wein schmeckt, hängt nicht allein von diesem Wert ab: Säure, Alkohol und Kohlensäure verändern den Eindruck erheblich. Derselbe Zuckergehalt kann bei hoher Säure trocken und bei niedriger deutlich süß wirken.

Auch: Restsuesse, Restzucker

Siehe auch
  • TrockenWein mit wenig verbliebenem Zucker — die Gärung ist weitgehend durchgelaufen.
  • HalbtrockenGeschmacksangabe zwischen trocken und lieblich, mit begrenzter Restsüße.
  • FeinherbKeine rechtliche Stufe, sondern eine gebräuchliche Bezeichnung im Bereich halbtrocken.