Straußwirtschaften in Rheinhessen

66 Straußwirtschaften in Rheinhessen, in 34 Weinorten. Mit Adresse, Ort und – wo bekannt – Öffnungszeiten.

Eine Straußwirtschaft ist der Ausschank eines Weinguts im eigenen Haus: eigener Wein, einfache Speisen, und nur für einen begrenzten Teil des Jahres geöffnet – verbreitet vier Monate, die genaue Frist regelt das jeweilige Landesrecht. Dieselbe Einrichtung heißt je nach Gegend anders: in Württemberg Besenwirtschaft, in Franken Hecken- oder Häckerwirtschaft, an Mosel, Rhein und in der Pfalz Straußwirtschaft. Weil die Öffnung an eine Saison gebunden ist, lohnt vor der Fahrt der Blick auf die Zeiten am jeweiligen Betrieb.

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Roland und Carolin Gillot

Beliebtheit und Favoritstatus: Das Weingut ist das Lieblingsweingut vieler Gäste - mit toller Beratung und noch besseren Weinen, was besonders bei Stammkunden sehr geschätzt wird. Einladende Atmosphäre bei Verkostungen: Gäste, die erstmals an Jahrgangsverkostungen teilgenommen haben, loben das außergewöhnlich einladende Ambiente, die herzliche Begrüßung durch die Inhaberin und das kompetente Team, das für viel Spaß und eine gelungene Verkostung sorgt. Exzellenz und Eventkultur: Das Weingut in Bodenheim wird als absolutes Spitzen-Weingut bezeichnet, das nicht nur exzellente Weine bietet, sondern auch regelmäßig interessante Events veranstaltet, bei denen Gastromen aus Deutschland und Europa ihr Können zeigen. Moderne Vinothek und persönliche Beratung: Die moderne, kühl gestaltete Vinothek bietet die perfekte Bühne für komplexe, hochwertige Weine - dazu gibt es stets eine persönliche, herzliche Beratung, die jeden Kunden individuell betreut. Wundervolle Location mit kleinen Schwächen: Die Location überzeugt mit einer wunderbaren Atmosphäre und freundlichem Personal, wenngleich gelegentlich holpriger Service (insbesondere bei Aushilfen) und Fragen zu ungewöhnlichen Preisgestaltungen einzelner Weinportionen thematisiert werden. Gleichzeitig werden die kreativen Kreationen der Gastköche, wie das besondere Tatar, als beachtenswert hervorgehoben.

Walter und Markus Dietz

Ausgezeichnete Speisen: Gerichte wie Winzer Steak, Mettknödel, Kotelett, und die Beilagen (Pommes, Bratkartoffeln, Röstzwiebeln) werden als richtig gut und super lecker bewertet. Urige Straußwirtschaft: Die gemütliche, gesellige Atmosphäre in der Straußwirtschaft, mit warmen Räumen und einem angenehmen Klima, sorgt für ein authentisches Erlebnis. Hervorragende Weine: Eigene Weine des Hauses werden immer wieder gelobt und runden das kulinarische Angebot perfekt ab. Freundlicher Service: Ein aufmerksames und nettes Team, das für einen hervorragenden Service sorgt, wird von den Gästen sehr geschätzt. Geselligkeit und Wiederholungswert: Trotz gelegentlicher Lautstärke fühlen sich die Gäste in dieser einladenden Umgebung sehr wohl und kommen gerne wieder.

Trauriger Hintergrund: Ein Gast berichtet von einem tragischen Unfall im Jahr 2015, bei dem eine Servicekraft ums Leben kam – ein wichtiger, wenn auch schmerzhafter Hinweis trotz sonst positiver Eindrücke. Exzellente Spezialevents: Die Gänseessen werden als herausragend beschrieben, mit vielfältigen Gängen, exzellent zubereitetem Essen und hervorragenden Weinen – besonders der Koch Andy wird gelobt. Frische und leckere Speisen: Neben den besonderen Festgerichten werden auch Salate, Flammkuchen und andere hausgemachte Spezialitäten als sehr lecker und frisch zubereitet hervorgehoben. Angenehmes Ambiente & Service: Das Restaurant besticht durch eine nette, einladende Atmosphäre – drinnen wie draußen – und einen freundlichen, wenn auch manchmal etwas langsamen Service, der sich bei Beschwerden bemüht, die Situation zu verbessern. Positive Wiederholungserlebnisse: Trotz einzelner Kritikpunkte und organisatorischer Herausforderungen sind die meisten Gäste begeistert und planen gerne weitere Besuche in dieser Weinstube.

Geschichte des Töngeshofs Ein eigenständiges Hofgut, etwa 1/2 km außerhalb des alten Dorfes Ebersheim, ist schon sehr früh urkundlich belegt. Es handelt sich größtenteils um ein Gebiet der Gewann "Hundert Morgen", in dem man Fundamente eines römischen Landgutes ("Villa rustica") fand. Diese Gegend war also damals bereits bedeutendes Kulturland. In späterer Zeit gehörte es verschiedenen Eigentümern, die öfter wechselten. Ein Schriftstück des Jahres 1365 nennt das Gehöft "Dinghof" oder "Abthof von St. Alban" zu Mainz, also einem dortigen Kloster. Oft trifft man auch den Namen "Mönchshof". Im Jahr 1383 gelangte der Besitz an die Gemeinschaft des Antoniterklosters in Alzey. Nach dem Patron der neuen Euegentümer, dem (Heiligen) "Antonius dem Einsiedler", bügerte sich die Bezeichnung "Töngeshof" (=Antoniushof) ein. Schließlich kam das Gut 1420 an das Kurfürstentum Mainz und blieb dabei bis zur Französischen Revolution (1789) bzw. ihren Folgen. Aufgrund der damit zusammenhängenden, von den Franzosen verfügten Auflösung des Mainzer Kurfürstentums am Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Wohnhaus, Scheuer, Stallungen, Felder usw. versteigert und gelangten in unterschiedliche Hände. Am "Herrenhaus" des Töngeshofes, zeitweise Sitz des Verwalters, findet sich noch heute das Wappen des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Johann Philipp von Schönborn (Regierungszeit in Mainz: 1647-1673). - Das Gut besaß auch eine dem Heiligen Antonius geweihte Kapelle. Ein wertvolles erhaltenes Kunstwerk daraus ist die jetzt in der Katholischen Pfarrkirche befindliche Statue des Heiligen Antonius, die um 1700 entstand. Er trägt auf dem Mantel (linke Schulter) als Zeichen das sogenannte "Antoniuskreuz"

Patrick Eckert

Wunderschönes Ambiente: Der Fasanenhof besticht durch einen großzügigen Außenbereich, der ideal zum Verweilen und als Pausenstopp bei Radtouren ist. Hervorragende Speisen und Weine: Gäste loben Gerichte wie Schnitzel mit Bratkartoffeln, die Winzerplatte und sagenhaft leckere Weine, die ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Freundlicher Service und familiäre Atmosphäre: Das Personal wird als nett, flink und sehr zuvorkommend beschrieben, was den Besuch zu einem rundum angenehmen Erlebnis macht. Stammkundentreue und Event-Highlights: Viele Gäste kehren regelmäßig zurück und schätzen das Urlaubsgefühl sowie besondere Veranstaltungen wie Hoffeste, die für viel Spaß und Unterhaltung sorgen. Praktische Hinweise: Die Öffnungszeiten sind saisonal begrenzt, und einige Umweltaspekte (z. B. die Nutzung von Gasbrennern) werden erwähnt, doch insgesamt wird der Fasanenhof uneingeschränkt weiterempfohlen.

Hervorragende Weinproben: Gäste genießen intensive Verkostungen, die oft in mehreren Stunden enden und dazu führen, dass sie mit vielen Kisten Wein nach Hause fahren. Exzellente Weinqualität: Die Weine überzeugen durch ihren Geschmack und das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis, was zu regelmäßigen Bestellungen führt. Freundlicher Service und familiäre Atmosphäre: Der zuvorkommende und sympathische Service sowie die herzliche Betreuung machen den Besuch zu einem rundum positiven Erlebnis. Vielfältiges Angebot: Das Sortiment umfasst sowohl Rot- als auch Weißweine und bietet für jeden Geschmack etwas, was immer wieder neue Genussmomente schafft. Empfehlenswert: Insgesamt wird das Weingut wärmstens empfohlen - sowohl für den einmaligen Besuch als auch für regelmäßige Weinbestellungen.