Federweißer

Teilweise vergorener Traubenmost, süß, trüb und noch in Gärung — nur im Herbst zu haben.

Federweißer ist Traubenmost mitten in der Gärung: süß, trüb, mit Kohlensäure und wenig Alkohol, der von Tag zu Tag zunimmt. Der Name kommt von den schwebenden Hefeflocken, die wie Federn aussehen.

Weil er weitergärt, muss er stehend und offen transportiert werden — eine dicht verschlossene Flasche kann bersten. Haltbar ist er nur wenige Tage, es gibt ihn deshalb fast nur beim Erzeuger und nur im Herbst. Dazu gehört in vielen Gegenden Zwiebelkuchen.

Auch: Federweisser, Neuer Wein, Sauser, Bitzler, Rauscher

Siehe auch
  • WeinfestOrtsfest rund um den Wein, meist zwischen Frühsommer und Herbst.